Die Katze ist kein kleiner Hund
Beratung und Verhaltenstherapie bei Katzen

Bedürfnisse analysieren und erfüllen
Die Grundbedürfnisse der Katzen betreffen die Bereiche Sicherheit, Nahrung, Bewegung und Beschäftigung.
Teil der Behandlung sind daher Optimierungen sowohl im Alltagsleben als auch bei der Fütterung. Beispielsweise schaue ich auf gute Rückzugsorte und regelmäßige Spielzeiten.

Mögliche körperliche Ursachen abklären
Katzen sind sehr gut darin, Schmerzen zu verstecken.
Bei Unsauberkeit, Aggressionsproblemen und ängstlichem Verhalten sowie Leckdermatitis/Haarzupfen sind unbedingt mögliche körperliche Ursachen wie Schmerzen und Allergien gründlich abzuklären.

Eine Katze zieht ein...
Erstkatzenhalter*innen können sich vor dem Einzug der Katze(n) über eine sinnvolle Wohnungs- und Alltagsgestaltung von mir beraten lassen, um den Weg für eine entspannte gemeinsame Zeit zu bereiten.
Kommt eine weitere Katze zu einer bereits bei Ihnen lebenden Katze oder Katzengruppe hinzu, sollte die Vergesellschaftung im Mehrkatzenhaushalt ebenfalls ruhig und systematisch geplant werden, damit sich eine glückliche Gemeinschaft bilden kann.

Konflikte im Mehrkatzenhaushalt
Ich helfe Ihnen, wenn z.B. plötzlich eine Katze die andere jagt oder eine Katze der Gruppe sich versteckt. Konflikte im Mehrkatzenhaushalt können zahlreiche Ursachen haben und müssen sorgfältig analysiert werden.
Es sollten bereits Maßnahmen ergriffen werden, wenn die Konflikte sich noch nicht durch direkten Angriff sondern z.B. durch reines Anstarren oder das Versperren eines Wegs äußern.

Furcht
vor Menschen, Gegenständen, Artgenossen, Situationen
Furcht und Angst bei Katzen wird leider häufig hinsichtlich der Beeinträchtigung der Lebensqualität der Katze unterschätzt.
Wenn Ihre Katze sich vor Menschen, Tieren oder Gewitter unter Möbeln versteckt, flüchtet oder regelrecht einfriert und erstarrt, ist eine Verhaltenstherapie sinnvoll.

Aggression gegenüber Tieren und Menschen
Aggressionsverhalten kann vielfältige Ursachen haben. Es sind sowohl sofortige Sicherheitsmaßnahmen als auch eine sorgfältige Analyse und gezielte und individuelle Therapie notwendig.

Unsauberkeit mit Kot oder Urin
Ein häufiger Vorstellungsgrund ist eine plötzlich auftretende oder wiederholte Unsauberkeit der Katzen, die systematisch und umfassend abgeklärt werden sollte.
Manchmal ist nur eine ungünstige Toilettensituation die Ursache. Häufig sind jedoch gesundheitliche Probleme ursächlich beteiligt und müssen abgeklärt werden.

Geriatrische Verhaltens-auffälligkeiten
Orientierungslosigkeit, Demenz
Wirkt die ältere Katze orientierungslos oder ängstlicher als früher, sollten Sie an Demenz denken. Gezielte Unterstützung kann die Lebensqualität auch bei Demenz verbessern.

Zwangsverhalten
z.B. übermäßiges Putzverhalten
Wenn die Katze sich häufig wiederholendes Verhalten zeigt, sollte man auch an eine Zwangsstörung denken. Z.B. kann ein vermehrtes Putzverhalten durch Juckreiz ausgelöst werden und sich dann verselbständigen. Bei Verdacht auf eine Zwangsstörung sollte unbedingt frühzeitig eine Diagnostik und Therapie eingeleitet werden. Je länger das Verhalten unbehandelt bleibt, desto mühsamer ist später die Therapie.

Markierverhalten und Kratzverhalten
Kratzmarkierungen sind eine Kombination von olfaktorischen, akustischen und optischen Signalen und gehören zum natürlichen Katzenverhalten. Am neuen Sofa sollten sie dennoch nicht sein, daher berate ich gerne zu Möglichkeiten, das Verhalten in erwünschte Bahnen zu lenken.
Markieren mit Urinmarken liegt häufig Stress zugrunde, den wir gemeinsam mit geeigneten Maßnahmen verringern können.

Weitere Unterstützung
Weitere mögliche Stellschrauben sind Pheromone, Futterergänzungsmittel und Psychopharmaka.
