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Hintergrundinformationen,

Fallbeispiele und Tutorials

Kombination der Tellington-Methode mit Gegenkonditionierung und Desensibilisierung

Die rumänische Mischlingshündin "Kiwi" kam als Straßenhund vom Land mit in die Stadt. Eine der Aufgaben, die sie nun bewältigen soll, ist die Begleitung bei Pferdeausritten. Mitten im Rückruftraining entwickelte Kiwi plötzlich Angstverhalten gegenüber Pferden. Durch eine Kombination der Tellington-Methode mit dem Hundetraining konnte dieses Ziel innerhalb kurzer Zeit trainiert werden.

Tellington-TTouch zur Unterstützung bei der Heilung eines Bandscheibenvorfalls

"Dolly" (BKH, ca. 18 Monate alt) verlor bereits als Katzenwelpe eine Hintergliedmaße und war nach einem akuten Bandscheibenvorfall komplett gelähmt. Durch den zusätzlich zur medikamentösen Therapie erfolgten Tellington-TTouch konnten wir uns an einer außerordentlich raschen Genesung freuen.

Ruhe während der "verrückten 5 Minuten" eines Welpen mit halbem Tellington-Körperband unterstützen

"Wilma" kommt manchmal abends schwer zur Ruhe. Mit dem Tellington-Körperband kann sie zur Nacht dann doch einschlafen. Auch tagsüber gibt es im trubligen Familienalltag (hier in einer relativ kleinen Ferienwohnung) die Herausforderung, dass "Wilma" sich noch nicht immer selbst beruhigen kann.

Tutorial zum halben Tellington-Körperband

Tellington-Körperbänder geben über den sanften, elastischen Hautkontakt eine unbewußte Rückmeldung über Körperhaltung und Körperposition sowie die Bewegung ans Gehirn. Auf diese Weise wird die Koordination verbessert, ein Bewußtsein für Körperteile geweckt oder Einfluß auf Emotionen genommen (z.B. Beruhigung durch Feedback über Atmung). Das halbe Körperband eignet sich gut, um die Wirkung auszuprobieren.

Vorsicht bei Katzen, die häufig deutlicher auf Körperbänder reagieren als Hunde! Hier sollte das Körperband unverschlossen angelegt werden bis sicher ist, dass die Katze es gut toleriert. Es kann dann ggf. alleine wieder abfallen.

Die volle Wirkung ist erst zu sehen, wenn das Tier sich mit Körperband bewegt.

Tutorial zum Ohren-TTouch

Der Ohren-TTouch ist ein streichender TTouch, bei dem das Ohr zwischen Daumen und restlichen Fingern sanft in Wuchsrichtung streifenförmig vom Kopf oberhalb des Ohransatzes bis zur Ohrspitze abgestrichen wird, gefühlt so sanft wie ein Rosenblatt. Dabei werden viele Akupunkturpunkte stimuliert und positive Effekte auf den gesamten Körper und das Nervensystem erzielt.

Langsam ausgeführt wirkt er beruhigend und gegen Übelkeit. Rasch ausgeführte Bewegungen regen den Kreislauf an, so dass sie beim Aufwachen aus der Narkose oder bei Schockgeschehen zielführend eingesetzt werden können.