Leistungsspektrum
Meine Leistung umfasst:
- die Erhebung und Auswertung eines ausführlichen Vorberichts
- die Untersuchung und Beurteilung eines vorgestellten Tiers im Hinblick auf sein Verhalten
- die Organisation tierärztlicher Leistungen (z.B. die Abklärung gesundheitlicher Probleme als Ursache für unerwünschtes Verhalten in Zusammenarbeit mit Haustierarztpraxis und / oder spezialisierten Kolleg*Innen)
- die verhaltenstherapeutische Behandlung
Grundlage meiner Arbeit ist außerdem die gewaltfreie Tellington-Methode in Kombination mit der positiven Bestärkung gewünschten Verhaltens.
Der Behandlungsplan umfasst Bereiche wie:
- Management-Maßnahmen, damit das Verhalten seltener ausgelöst wird
- Maßnahmen zur direkten Änderung des Verhaltens (Desensibilisierung, Gegenkonditionierung)
- gezieltes Training von sinnvollem Alternativverhalten
- Veränderungen in der Umwelt oder der Haltung, um den Stress grundsätzlich zu senken
- Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die angstlösend oder beruhigend oder anregend wirken
Außerdem berate ich Sie zu bestimmten Themen der Haltung von Hunden und Katzen, um Sie zu unterstützen, ein möglichst optimales Umfeld für Ihr Tier zu schaffen und damit unerwünschtes Verhalten zu vermeiden.

Vor Anschaffung
Aufgrund Ihrer Vorstellungen berate ich Sie auch schon vor der Anschaffung zu Tierart und -rasse sowie sinnvoller Vorbereitungen.

Welpen-Beratung
Was sollte ein Welpe während seiner Sozialisierungsphase lernen? Die Beratung umfasst wichtige Themen wie Stubenreinheit, Rückruf und Trainingsgrundlagen.

gewaltfreies Tiertraining
Ich arbeite mit positiver Verstärkung und der Tellington-Methode, um einen vertrauensvollen Umgang zwischen Mensch und Tier zu fördern.

Tellington-Methode
Grundlage meines Trainings und meiner Haltung Tieren gegenüber ist die Tellington-Methode, die auf einem liebevollen und aufmerksamen Umgang mit anderen Lebewesen fußt.

Verhaltenstherapie
Ich analysiere die Ursachen gezeigten Verhaltens. Durch die Kombination des Trainings mit der Tellington-Methode kann unerwünschtes Verhalten verändert werden, auch begleitende medikamentöse Unterstützungen sind möglich.

Katzen
Häufige Verhaltensprobleme bei Katzen sind Unsauberkeit und Markierverhalten, Probleme in Mehrkatzenhaushalten und aggressives oder ängstliches Verhalten.

Bedürfnisse des Tieres
Wichtig ist mir, die Kenntniss über die Kommunikation der Tiere zu vermitteln und ihre Lebensumstände zu optimieren.

Abklärung körperlicher Ursachen
Häufig liegt bei unerwünschtem Verhalten gesundheitliche Ursachen vor, die zunächst gefunden und behandelt werden müssen.

Tiere und Kinder
Das Dream-Team Tier mit Kind erfordert verantwortungsvolle Unterstützung, um für alle Seiten sicher zu sein.
Nähere Informationen zu den genannten Leistungen finden Sie nachfolgend und auf den anderen Seiten meiner Hompage.

Anschaffungsberatung
Optimalerweise erfolgt schon die Auswahl des Tieres so, dass die eigenen Anforderungen an das Tier voraussichtlich erfüllbar sind (z.B. ein Laufhund für Menschen, die im Alltag ausreichend Zeit und Lust für ausgiebige Spaziergänge haben oder eine Siamkatze eher für Menschen, die sich eine stimmlich kommunikative Katze wünschen).
Sehr wichtig ist die Sozialisierungsphase von Hund und Katze, während der optimalerweise der Grundstein für ein ausgeglichenes Tierleben gelegt wird. Eine seriöse Herkunft des Tieres und optimale Bedingungen während der ersten Zeit im neuen Zuhause können bewußt eingerichtet werden.

Kinder und Tiere
Ich liebe es, den vertrauensvollen Umgang von Kindern und Tieren zu beobachten. Als Kind hätte ich mir nichts Schöneres vorstellen können, als von einem Hund begleitet zu werden. Dadurch, dass die Tiere den Kindern unvoreingenommen begegnen und keine anvertrauten Geheimnisse weitersagen, sind dies sehr besondere soziale Beziehungen.
Für ein sicheres Miteinander auf beiden Seiten ist dabei wichtig, dass die Erwachsenen bei Kindern, die die Kommunikation des Tiers (noch) nicht ausreichend wahrnehmen bzw. respektieren, die Verantwortung übernehmen und ggf. den Rückzug des Tiers ermöglichen. Auch hier berate ich gerne, wie passende Lösungen aussehen können.

Welpenberatung
Während der Sozialisierung und in der Jundhundphase sollten Hunde- und Katzenwelpen vielfältige positive Erfahrungen sammeln und ihren Alltag entspannt kennenlernen.
Wichtige Elemente der Welpenerziehung bei Hunden sind meiner Überzeugung nach neben dem grundsätzlichen Vertrauen und der Gelassenheit eines Welpen das Rückruftraining, die Beißhemmung, die Frustrationstoleranz, der Grundgehorsam (Regeln und erste Signale kennenlernen und befolgen) und das (Ab-)Warten können.
In der Sozialisierungszeit sollten Welpen ihren zukünftigen Alltag gut und ohne Stress kennenlernen. Menschen sollten ihre Welpen im Kontakt mit anderen Menschen und Hunden unterstützen und für den Welpen zu stressige Situationen erkennen und vermeiden. Dann können sie langsam an für sie herausfordernde Situationen gewöhnt werden und sich zu ausgeglichenen Hunden entwickeln.
Auch Katzen sollten während ihrer Sozialisierungszeit postive und vielfältige Erfahrungen machen. Entspannter Kontakt zu Menschen, anderen Katzen und möglichst anderen Tierarten sollte dazugehören. Bei Verhaltensproblemen wie Angst oder Aggression lassen sich in der Vorgeschichte oft unzureichende Sozialisierungen nachvollziehen.
Schon Welpen sollten erfahren, dass bereits ihre freundlich und zurückhaltend geäußerten Bedürfnisse wahrgenommen werden.

Verhaltenstherapie
Bei unerwünschtem Verhalten ist die Vorgeschichte des Tiers und der Entwicklung des Verhaltens wichtig, sofern diese herauszufinden sind. Darauf aufbauend können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, um gesundheitliche Ursachen abzuklären oder auszuschließen.
Im gezielten Training hat sich dann eine Kombination der Tellington-Methode mit den Erkenntnissen der Lerntheorien (wie Gegenkonditionierung, Desensibilisierung oder Erlernen eines Alternativverhaltens) bewährt. Wichtig ist auch die vertrauensvolle Mensch-Tier-Beziehung, die auf verschiedene Weisen unterstützt werden kann. In einigen Fällen kann eine begleitende medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein, damit Lernerfolge überhaupt oder schneller möglich werden.
Eine medikamentöse Therapie ist nur gemeinsam mit Training und ggf. Änderungen im Alltagsleben erfolgsversprechend, da die Medikamente alleine das Verhalten nicht nachhaltig verändern, sie schaffen nur die Grundlage für gute und zu bewältigende Lernsituationen.
beispiele für unerwünschtes Verhalten:
Unerwünschtes Verhalten kann sowohl störendes Verhalten als auch eine echte Verhaltensstörung sein.
Angstverhalten wie Trennungsangst, Angst vor Besuch
Geräuschangst wie Gewitterangst oder Silvesterangst
Angst vor Auto fahren
Angstaggression
aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder anderen Tieren
Probleme der Stubenreinheit (Urin- oder Kotabsatz)
Zwangsverhalten (z.B. Fell zupfen oder Schwanz jagen)
aufmerksamkeitsforderndes Verhalten (wie Bellen oder Fiepsen)
unerwünschtes Jagdverhalten
Probleme bei der Leinenführung

Beispiel für ein Alternativverhalten ist, wenn der Hund lernt, dass er sich vor einen Besucher hinsetzt statt ihn anzuspringen oder bei Geräuschen an der Tür nicht bellt sondern ein Kuscheltier im Maul trägt. Auch Übungen wie die sichere Ausführung von "Sitz", "Platz" oder "Bleib auf deinem Platz" können in vielen Situationen sinnvolle Alternativverhalten sein.
Bei einer kombinierten Desensibilisierung und Gegenkonditionierung wird z.B. ein Hund oder eine Katze, die Angstverhalten auf tobende Kinder zeigen, für ruhiges und entspanntes Verhalten zunächst in weit entfernter Gegenwart von Kindern und dann durch Kinder selbst belohnt, so dass diese positiv verknüpft werden und das Angstverhalten aufhören kann. Dabei wird der Reiz sehr langsam und in mit Bedacht ausgewählten Situationen gesteigert.

Kommunikation und Management
Grundlage jeder Tierhaltung sollte eine möglichst artgerechte Haltung sein. Hier sehen wir uns gemeinsam die Gegenbenheiten des Alltags an und überlegen ggf. tierart-, rasse- und altersgemäße Optimierungen bzgl. Beschäftigung, Bewegung und Rückzugsmöglichkeiten oder einfach Änderungen im täglichen Ablauf, um anderes Verhalten zu ermöglichen oder zu fördern.
Das Erkennen und das Eingehen auf Kommunikationssignale unserer Tiere gehört für mich zu den absoluten Grundlagen der Tierhaltung. Viele Konflikte lassen sich so einfach vermeiden und auch Lernsituationen können schneller optimiert werden.
In diesen Bereich gehören auch Aspekte wie z. Bsp. das Maulkorbtraining bei einem aggressiven Hund, das einen unbesorgteren Alltag und ein sicheres weiteres Training ermöglicht.

Gesundheitliche Ursachen abklären
Nicht selten sind körperliche Probleme Auslöser für Verhaltensänderungen. So sollte bei HArnabsatz außerhalb der Katzentoilette grundsätzlich eine Harnuntersuchung erfolgen und ein plötzlich auf Berührung aggressiver Hund auf Schmerzen etc. untersucht werden.
Daher gehört natürlich eine gründliche Erhebung der Vorgeschichte und eine klinische Untersuchung zur Diagnostik. Für weiterführende Untersuchungen arbeite ich mit der Haustierarztpraxis zusammen und überweise Sie zu Spezialisten.
Hier finden Sie noch nützliche Links zu weiteren Themen rund um spezielles Hundetraining:

