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Freudig miteinander als Team arbeiten:

Mit positiver Bestärkung zum Trainingserfolg

Einen entspannten Alltag mit unserem Tier gestalten
und auch besondere Herausforderungen
gemeinsam meistern

Positiv verstärktes Hundetraining Berlin

Auch der gemeinsame Alltag ist ständiges Training!

Unser täglicher Umgang mit unseren Tieren trainiert diese permanent. Unsere Reaktionen verstärken oder verringern zuvor gezeigtes Verhalten. Wird ein Verhalten häufiger gezeigt, obwohl wir es nicht wünschen, haben wir es doch auf eine unbewusste Weise durch unser Verhalten verstärkt (oder das Verhalten ist sehr selbstbelohnend). Ich helfe bei der Analyse solcher "Missverständnisse", zeige Ihnen, wie Sie diese Tatsache im Alltag sinnvoll nutzen können und finde mit Ihnen einen erfolgreichen Weg zu einem entspannteren gemeinsamen Alltag.

Tricktraining Hund

Training eines bestimmten Verhaltens mit positiver Verstärkung

Mona macht auf Signal eine Rolle am Strand

Zu Beginn eines jeweiligen Trainings steht die Frage, welches (ggf. veränderte) Verhalten das Tier am Ende genau zeigen soll: das Grobziel oder Fernziel. Diese Frage sollte man sich so genau wie möglich selbst beantworten, um eine gute Vorstellung des Endergebnisses zu haben. 

Nun zerlege ich das Grobziel in viele Feinziele oder Nahziele, die ich nacheinander erreichen möchte. Dabei sollten diese Trainingsschritte so schwierig wie möglich und so leicht wie nötig sein, damit möglichst oft das jeweilige Kriterium dieses Trainingsschritts erfüllt und belohnt werden kann. Auf diese Weise wird das Verhalten bestmöglich ausgebildet.

positiv bestärktes Training mit mehreren Tieren

Belohnt wird ausschließlich das gewünschte Verhalten, kein Kompromiss. Kann dann zu selten belohnt werden, ist der Trainingsschritt zu groß und es muss ein leichteres Feinziel gesucht werden. Denn wir benötigen eine hohe Belohnungsrate, damit das Tier das Verhalten rasch häufiger zeigt. Je weniger Fehler das Tier in den einzelnen Trainingsschritten macht, desto zuverlässiger ist das trainierte Verhalten. Deshalb lohnt es sich immer, einen genauen Trainingsplan zu erarbeiten und das laufende Training zu reflektieren.

Als Ankündigung der Belohnung kann ein Marker-Signal wie ein spezielles Wort oder das Clicker-Geräusch konditioniert werden, so dass auch auf die Entfernung und ohne Belohnung direkt in der Hand eine punktgenaue positive Bestärkung möglich ist.

Wilma ist erst 9 Monate alt und benötigt zum Ausharren noch ein deutliches Handsignal
erfolgreiches Hundetraining

Die Umwelt des Welpen wird so gestaltet, dass es ihm leicht fällt, erwünschtes Verhalten zu zeigen. Unerwünschtes Verhalten wird durch vorausschauendes Management bestmöglich verhindert. Es werden z.B. zahlreiche erlaubte Gegenstände zum Kauen angeboten, aber die Schuhe sind außerhalb der Reichweite des Welpen verstaut.

Wilma hat während des Zahnens ein Geweihstück zur Verfügung, die Schuhe sind in einer Schuhkiste hochgeräumt
Lernen
Clicker-Training Berlin

Warum Training mit positiver Verstärkung?

Nicht nur Leckerchen sind positiv

Training mit positiver Verstärkung stärkt die Beziehung zwischen Tier und Mensch. Es müssen nicht immer Leckerchen sein, auch ein gemeinsames Spiel oder eine Interaktion kann eine positive Verstärkung sein. In vielen Situationen sind Futterbelohnungen nützlich, weil sie schnell, einfach und wiederholt als Belohnung eingesetzt werden können. 

Ich unterstütze Sie dabei, Ihr Tier für gewünschtes Verhalten gezielt und attraktiv zu belohnen, damit dieses häufiger gezeigt wird.

Das Gefühl, dass ein Tier bei einer Erziehung mit positiver Verstärkung im Zweifelsfall machen kann, was es möchte, täuscht: Ziel ist es, das gewünschte Verhalten attraktiver zu gestalten als alles andere. Zusätzlich können Maßnahmen wie die Führung an der Schleppleine bei einem jagdlich orientierten Hund im wildreichen Wald das Tier unterstützen, "das richtige" zu tun und die Herausforderung wird nur langsam gesteigert, damit der Hund immer das erwünschte Verhalten zeigen kann.

Für den Hund unangenehme Einwirkungen führen insbesondere in Situationen, in denen der Hund schon erregt oder ängstlich ist, zu einer noch größeren Anspannung. Dies führt häufig zu einer noch intensiveren, unerwünschten Reaktion, z.B. Bellen oder an der Leine ziehen in Begegnungssituationen.

Clicker-Training Katze

Auch Katzen lieben Clicker-Training!

Ich unterstütze Sie dabei, einen guten gemeinsamen Weg für Sie und Ihr Tier zu gehen.

Training Verhaltensproblem ändern

ELEMENTE DER LERNTHEORIEN IN DER VERHALTENSTHERAPIE

Diese Lernprinzipien werden angewendet, wenn wir Verhalten ändern wollen. So kann ein alternatives Verhalten für ein unerwünschtes Verhalten trainiert werden. Das Tier kann in kleinen Schritten an einen zunächst ängstigenden Reiz herangeführt werden. Hier sind sorgfältig gewählte Zwischenschritte auf dem Weg zum gewünschten Endergebnis zu wählen. Es geht darum, dass das Tier sich mit dem Reiz wohlfühlen kann.

Durch die Kombination des Trainings mit der Tellington-Methode können raschere Lernerfolge erzielt werden. In einzelnen Fällen ist es sinnvoll, das Angst- oder Aggressionsverhalten begleitend medikamentös zu behandeln, damit (raschere) Lernerfolge möglich sind.

Alternativverhalten Hund trainieren

Mona hat gelernt, dass sie Besuch mit einem apportierten Spielzeug im Maul begrüssen kann und zeigt nun dieses Verhalten, statt wie früher vor Freude am Besuch hochzuspringen. Das Alternativverhalten verhindert das unerwünschte Verhalten.

Ich begleite Sie und ihr Tier auf dem Trainingsweg

Gemeinsam bestimmen wir im Verlaufe der Verhaltensbehandlung das genaue Grobziel und ich entwickle die Feinziele für den individuellen Trainingsplan. In Kombination mit Elementen der Tellington-Methode und unter Berücksichtigung der Signale des Tieres und ggf. kleinen Veränderungen des Alltags nähern Sie sich so Stück für Stück dem gewünschten Verhalten und festigen es.